Geschichte des Wohnheims

Die ersten Planungen für das Wohnheim "An der Schunter" begannen im Jahr 1957. Zunächst waren 3 Häuser mit jeweils 16 Stockwerken und 21 Zimmern pro Etage geplant, was Platz für 1.008 Studierende geboten hätte. Allerdings wurde diese Planung nicht vom Kultusministerium genehmigt, da "zuviel Studenten auf einem Platz soziologisch und politisch unerwünscht" (sic!) waren. Daher wurden im Jahr 1962 die Planungen mit nur noch 9 Etagen pro Haus vollendet und genehmigt. Nachdem das Richtfest im November 1966 stattfand, konnten bereits 1967 die ersten Studierenden einziehen. Die Miete betrug damals für ein circa 12m² großes Zimmer 62,50 D-Mark.

Nach ein paar Jahren begannen die Studierenden das Wohnheim zu verschönern. Anfangs gab es Schwierigkeiten mit dem Studentenwerk und dem Architekten, im Nachhinein wurden aber auf allen Etagen die Balkons und Treppenhäuser mit Bildern verziert.

In den Jahren 2006, 2008 und 2010 wurden die drei Häuser des Wohnheims saniert. Dabei wurden alle Zimmer in Haus 1 zu Wohnungen mit Bad und Küche und in Haus 2 die Zimmer vergrößert und eigene Toiletten eingebaut. In Haus 3 wurde die Zimmerstruktur beibehalten.